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Say What - Rock-Coverband

Toll, jetzt muss ich mir auch noch einen Text über uns aus den Fingern saugen. Schau mal bei den Kollegen, was die so schreiben war mein erster Gedanke. Das hätte ich sein lassen sollen. Nach der Papierform stehen wir im Tabellenkeller der heimischen und überregionalen Coverbands.

Wir haben keinen einzigen  Exprofi bei uns, waren noch nie im Fernsehen oder im Radio und haben noch auf keiner großen Bühne mit internationalen Stars gespielt. Noch nicht mal eine namhafte Firma hat uns für eine Feier gebucht, wenn man mal vom REWE Getränkemarkt in Bellerheim absieht. Es ist erschütternd und unser Selbstvertrauen liegt auf dem Boden.

Ne Quatsch, eigentlich können wir mit dem Stigma sehr gut leben. Wir machen das Ganze eigentlich nur damit wir und das Publikum viel Spaß haben. Das ist uns bisher auch ganz gut gelungen, bis auf den REWE Getränkemarkt, aber das ist eine andere Geschichte.

Uns gibt es jetzt seit fünfzehn Jahren. Wobei die "künstlerische Konsolidierungsphase" erst seit etwas mehr als zwei Jahren abgeschlossen ist.

Es war eine sehr interessante Zeit, bis wir unsere jetzige Besetzung gefunden hatten.

Besonders unser hoch geschätzter Ex Gitarrist Jimmy, brachte immer wieder mal neue Gesichter mit in die Band, wovon zwei nicht unerwähnt bleiben sollten.

Der erste war ein Mensch der immer (zweimal) wenn ER in die Probe kam, ganz in Schwarz gekleidet war und noch einen langen schwarzen Mantel an hatte. Das er aus der Gegend von Transsilvanien kam ist jetzt ausnahmsweise kein Scherz. Besagte Person behauptete von sich Mundharmonika spielen zu können und hatte nach wenigen Minuten schon solch vertrauensbildende Satzfetzten wie z.B.: „Wir als Band müssen uns besser verkaufen“ drauf.

Meine Theorie, dass er deshalb nicht mehr kam weil er geschnappt wurde, konnte bis jetzt nicht widerlegt werden.

Das zweite war ein Mädel, welches unbedingt bei uns Keyboard spielen wollte. Einen kleinen Nachteil hatte die ganze Sache. Sie hatte kein Keyboard. Ihren Vorschlag, dass wir Ihr eins kaufen sollten haben wir abgelehnt. Da war Sie so sauer, dass Sie nicht mehr kam.

Ansonsten waren eigentlich die meisten Ex-Bandmitglieder sehr nett. Wobei sich doch als Hauptreibungspunkt die mangelnde Bereitschaft beim Auf und Abbauen zu helfen, heraus kristallisiert hat. Dass das insgesamt besser geworden ist, kann ich jetzt aber auch nicht behaupten.

Jetzt haben wir aber eine gewisse Konstanz erreicht, die es uns erlaubt auch neue Stücke zu proben, ohne dem jeweiligen neuen alle alten Stücke beibringen zu müssen. Was die Anzahl der neuen Stücke doch ziemlich in die Höhe treibt.

Wie gesagt beherrschen wir unsere Instrumente schon so weit, dass wir in Musikhäusern zu 75 % in die richtige Abteilung gehen. Unser Programm erlaubt es uns sogar ca. 3 ½ Stunden zu spielen ohne ein Lied wiederholen zu müssen oder Pause zu machen. Blöde Bemerkungen wie „das hört sich aber wie ein Lied an das ihr am Anfang gespielt habt“ können wir in Zwischenzeit auch ignorieren. DAS STIMMT AUCH NICHT.

Allergische Reaktionen, geschmackliche Schockzusammenbrüche oder offene Missbilligungen konnten wir bisher auch noch auf keinem unserer Konzerte feststellen, bis auf einmal. Bei der Eröffnung eines REWE Getränkemarktes. Das war aber auch nur Ignoranz des Publikums, aber wie gesagt ist das eine andere Geschichte. 

Bei genügen Einträgen im Gästebuch lasse ich mich vielleicht auch mal dazu hinreißen, diese Geschichte zu veröffentlichen. 

Eine eigene Anlage haben wir auch, die wir bei Bedarf auch aus dem unendlichen Fundus von AEM aufstocken können. Nein wir bekommen keine Prozente bei AEM. 

Wir sind auch recht pflegeleicht. Das heißt, dass 50 % unserer Band die jeweilig anderen 50 % ziemlich gut unter Kontrolle haben. 

Wir trinken nicht mehr als wir zur unfallfreien Bedienung unserer Instrumente unbedingt benötigen, essen im Schnitt normale Portionen (zum Glück ist unsre Sängerin in diesem Punkt ein Ausfall. Beim Essen meine ich jetzt.) und benehmen uns eigentlich immer recht gut. Wir dürfen sogar zu allen Locations wieder kommen in denen wir gespielt haben. Sogar in den REWE Getränkemarkt. 

Falls jemand bis hier unten gelesen hat und trotz allem noch Interesse hat uns zu engagieren,
super. Auf unsrer Kontaktpage stehen alle Daten wie man uns erreichen kann. 

Keine Angst bei den Telefonnummern. Die beiden sind eigentlich ganz nett und sprechen Deutsch. Hoffe ich jetzt mal.


band
Katrin Leyerer-Diehl (lead voc)
  Erik Bechtoldt (Keybords)
Burkhard Schmid (sax, lead voc)
Stefan "Steve" Wirth (drums)
Rüdiger Rippl (git)
Oliver "Oli" Diehl (bass)
Stefan Hoppe "das Phantom"
(sporadische Einsätze) (git) auch nicht im Bild
Steve Rüdiger Oliver Burkhard